Verabschiedung im einsA
Im Kreis zahlreicher beruflicher Weggefährten aus der Pfarrei St. Viktor wurde Matthias Menkhaus am Mittwochnachmittag als Verbundleiter für die fünf Kindergärten der Pfarrei verabschiedet. Menkhaus wechselt nach acht Jahren in seine Heimatgemeinde Lengerich, wo er künftig einen kleineren Verbund von zwei Einrichtungen leiten wird. In einem Rückblick erinnerte Pfarrer Markus Trautmann an das eindrucksvolle Wirken von Matthias Menkhaus seit August 2018, damals noch in der Baustellenphase des heutigen einsA. „Nicht nur die äußeren Arbeitsbedingungen waren damals relativ unruhig: Auch die Phase des Einarbeitens auf einer damals neu geschaffenen Stelle, die Antrittsbesuche in den fünf Kindertageseinrichtungen sowie zahllose Kontaktgespräche mit Gremien und Einzelpersonen forderten die volle Konzentration.“ Menkhaus habe sich damals vorgenommen, das Zusammenwachsen im Verbund auch im Denken der Teams und der Elternschaft zu verankern. Dabei sei er als Ideengeber, Vermittler und Entscheider profiliert aufgetreten. „Das Kind ist dabei stets Akteur seiner eigenen Entwicklung“, so laute ein Kernsatz der Pädagogischen Grundkonzeption, die Matthias Menkhaus mit den Teams der Einrichtungen über Jahre erarbeitet hat und Anfang 2026 zum Abschluss bringen konnte. „Ich fühlte mich stets angenommen und wertgeschätzt“, resümierte der scheidende Verbundleiter in einer kleinen Ansprache. Die vergangenen acht Jahre seien „bereichernd, aber auch fordernd“ gewesen. „Wichtig war, dass ich mich auch in herausfordernden Momenten auf mein Umfeld verlassen konnte – auf den Rückhalt im Kirchenvorstand, den Zuspruch von Kolleginnen und Kollegen in der Gemeinde.“ In den kommenden Jahren wird sich Matthias Menkhaus mehr seiner Frau und seinen beiden Kindern widmen, die eigens zur Verabschiedung nach Dülmen gekommen waren. Manche Situation aus seinem Dülmener Berufsalltag werde er vermissen, so Menkhaus, so etwa das bunte Treiben und gute Miteinander im einsA. Nicht vermissen wird er die morgendlichen Fahrten zur Arbeit nach Dülmen und abends zurück …