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Wenn jemand in einem Thema „firm“ ist, meinen wir damit, dass er sich gut auskennt, dass er auch einem kritischen Nachfragen standhält, weil er gefestigt ist. Bei Glaubensfragen könnte schnell der Eindruck entstehen, dass vieles sowieso nur Spekulation ist, es also wirkliche Sicherheit, Festigkeit gar nicht geben kann.

Mit dem Sakrament der Firmung drücken wir Christen aus, dass ein tiefes Verständnis des Glaubens, echte Gotteserkenntnis und ein Leben aus dem Glauben nur von Gott selber gewirkt werden können, nämlich dann, wenn sein Geist unseren Verstand und unser Herz erleuchtet. Zugleich wird mit diesem Sakrament die volle Gemeinschaft mit der Kirche besiegelt. Viele nutzen es, um sich im Jugend- oder Erwachsenenalter bewusst zur eigenen Taufe zu bekennen, die ja häufig zu einem Zeitpunkt stattgefunden hat, an dem noch andere für einen selber entschieden haben. Mit der Firmung wird man Mitglied der Kirche im umfassenden Sinn, mit allen Rechten und Pflichten.

In unseren Gemeinden werden Jugendliche im Alter von 15/16 Jahren jedes Jahr in einem Firmkurs auf das Sakrament der Firmung vorbereitet. Dazu kommt dann ein Bischof in die Gemeinde, um das Sakrament der Firmung zu spenden. Die Kandidaten werden vom Pfarrbüro angeschrieben. Wer keinen Brief erhalten hat und sich an der Firmvorbereitung beteiligen möchte, erhält die entsprechenden Informationen über den Stand des aktuellen und den Beginn eines neuen Firmkurses in einem der Pfarrbüros.

Erwachsene und junge Leute, die älter als 16 Jahre sind und gerne gefirmt werden möchten, wenden sich bitte auch ans Pfarrbüro. Ihre Vorbereitung findet individuell statt.