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Osternacht in St. Viktor

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Die Osterprozession am frühen Ostersonntag gehört für immer mehr Dülmener zum Osterfest dazu. Erneut versammelten sich zahlreiche Gläubige um 5 Uhr rund um das Osterfeuer auf dem Marktplatz. Mit der Flamme des Osterfeuers wurden die Osterkerzen von St. Viktor und der evangelischen Kirchengemeinde entzündet, bevor die Messdiener das Licht an die Gläubigen weitergaben.

 

Unter dem Klang zahlreicher Glocken, die vor allem von den Kindern geläutet wurden, führte die Prozession durch die Stadt, angeführt von Bürgermeisterin Lisa Stremlau, die das Kreuz trug. Während der gesamten Prozession wird immer das gleiche Lied gesungen: „Christus ist erstanden von der Mater alle. Des solln wir alle froh sein, Christ will unser Trost sein, Kyrieleis. Wär er nicht erstanden, so wär die Welt vergangen. Seit das er erstanden ist, freut sich alles was da ist. Kyrieleis.“

 

Gesichert von Polizei und Feuerwehr führte der Weg unter anderem durch die Viktorstraße, über die Münsterstraße sowie die Lüdinghauser Straße.

 

Der Brauch, dass das Kreuz vom Bürgermeister getragen wird, geht zurück auf das Jahr 1382. Damals hatte die Pest alle Geistlichen der Stadt hingerafft und der damalige Bürgermeister hatte die Prozession angeführt.

 

Zurück auf dem Marktplatz versammelten sich die Gläubigen erneut rund um das Osterfeuer. „Es ist für mich jedes Jahr eine große Freude und Ehre, das Kreuz durch die Straßen der Stadt zu tragen“, sagte Bürgermeisterin Stremlau.

(Quelle: Dülmener Zeitung, Patrick, Hülsheger)