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Wechselnde Farbspiele und Kerzen

Bericht vom 4. Februar 2019 der Dülmener Zeitung, Horst Legler

 

IMG 9667Da durften die vielen Gläubigen, die am katholischen Feiertag Maria Lichtmess, dem Fest der Darstellung des Herrn, die Gemeindekirche St. Jakobus Karthaus besuchten, eine Veranstaltung besonderer Art erleben. Im Rahmen der Aktion „finde dein Licht“ des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe hatte die Großgemeinde St. Viktor, insbesondere die Gemeinde St. Jakobus, am Samstagabend in die ehemalige Klosterkirche eingeladen.

Planung und Durchführung lagen in den Händen von Pfarrer Heio Weishaupt und dem Liturgieausschuss. Für die musikalische Gestaltung der Feier sorgten Christoph Falley und seine Familie.

Beim Betreten der Kirche beeindruckte sofort die moderne Lichtinstallation, die das Innere der Kirche mit wechselnden Farbspielen erstrahlen ließ.

Zu Beginn der Veranstaltung erinnerte ein Rückblick auf das ehemalige Koster Karthaus und das Klosterleben. Die „Marienburg zu Weddern“, einzige Niederlassung des Kartäuserordens in Westfalen, wurde 1476 gegründet und von den „schweigenden Mönchen“ bewohnt bis zur Aufhebung der Klöster, die Säkularisation im Jahre 1803. Heute erinnern nur noch das vielfach umgebaute und erweiterte Gotteshaus und die beiden Torhäuser an die Zeit.

Der folgende Bericht von der Darstellung Jesu als Baby im Tempel von Jerusalem wurde gleichzeitig als Schattenspiel dargestellt. Zum Segen waren alle Anwesenden eingeladen. Anschließend konnten alle Besucher Weihrauch als Zeichen des zum Himmel aufsteigenden Gebetes in eine Räucherschale legen.

Menschen unterschiedlicher Generationen legten ein Lebens- und Glaubenszeugnis ab, wie sie den Glauben als Licht in ihrem Leben erfahren haben. Da war die junge erblindete Frau, die Frau, die den Weg zu den Clemensschwestern gefunden hat und die junge Familie, die nach dem Tod ihres ersten Kindes den Glauben nicht verloren hat und sich jetzt über die Geburt des zweiten Kindes freut. Die Feier endete mit der Übergabe einer Kerze an alle Anwesenden für ihren Heimweg.