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Eine Kiste voller Wünsche

Bericht der Dülmener Zeitung, Stefan Bücker, vom 11. Juli 2017 / Foto: Kirchengemeinde St. Viktor

 

Gemeinde St. Viktor verabschiedet sich von Michael Wichmann

Segen für Michael WichmannAm 1. August 2013 trat Michael Wichmann als Pastoralassistent im Seelsorgeteam seine studienbegleitende Ausbildung zum Pastoralreferenten im Seelsorgeteam von St. Viktor an. Es war für den damals 37-jährigen Sozialpädagogen kein leichter Schritt, sich beruflich neu zu orientieren, musste er doch berufliche Sicherheiten loslassen. Der Wunsch, seinen Glauben in den Berufsalltag zu tragen, gab den Ausschlag. 

 

Jetzt, vier Jahre später, wurde Wichmann im Rahmen eines Mittendrin-Gottesdienstes als Pastoralreferent von der Gemeinde verabschiedet. Die kirchlichen Wegbegleiter erinnerten an seine vielfältigen Tätigkeiten, in denen er die Vernetzung der Caritasarbeit vorangetrieben hat, Impulse bei Sternsingern und der Messdienerarbeit setzte und sich in der Kommunionskatechese engagierte. „Wohin Du auch gehst, gehe mit ganzem Herzen“ gab Pfarrdechant Markus Trautmann dem Pastoralreferenten neben seinem Segen mit auf den Weg. 

Jeder der Gottesdienstbesucher war eingeladen, auf bereitgelegten bunten Blättern für Michael Wichmann ganz persönliche Wünsche aufzuschreiben, die ihn in einer Schatzkiste an seine neue Wirkungsstätte in Datteln begleiten sollen. Unter den vielen Geschenken wird besonders jene Osterkerze eine Erinnerung an Dülmen sein, die anlässlich des Taufgottesdienstes seiner Tochter Lena-Marie brannte. 

Zunächst ob des berührenden Abschieds nach Worten suchend, fiel Wichmanns Dankesrede kurz, präzise und bescheiden aus. „Hier ist ein Stück Herz, das ich hinterlasse. Dankeschön“. 

Im Anschluss an den Gottesdienst nutzten Weggefährten und Gemeindemitglieder die Möglichkeit, sich bei Grillwurst und Getränken persönlich bei Michael Wichmann zu bedanken. Mit etwas Wehmut, aber auch in Vorfreude auf seine neue Tätigkeit erwartet Michael Wichmann nun am 18. Juli den Umzugsspediteur. 

„Wir sind stolz und froh, dass die Gemeinde das Privileg hatte, Michael Wichmann ausbilden zu dürfen, aber wir sind auch traurig, dass er nun geht“, betonte dabei Christian Rensing, der Wichmann als Mentor betreute. Für ihn war die Begleitung einer Ausbildung eine neue Erfahrung. Er selbst habe erlebt, wie bereichernd es sei, selbst immer wieder Neues von Azubis zu lernen. So freut sich Rensing auch auf die FSJlerin Jennifer Gerdemann, die ab Oktober das Team verstärken wird.