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Kreuz als Zeichen der Hoffnung

Bericht vom 18. April der Dülmener Zeitung, Patrick Hülshegger / Foto: Kirchengemeinde St. Viktor

 

OsternachtRund 100 Gläubige versammelten sich am frühen Sonntagmorgen zur ökumenischen Osterprozession auf dem nur von einem Osterfeuer erleuchteten Marktplatz. Beim Gang durch die Straßen der Innenstadt trug Bürgermeisterin Lisa Stremlau das Kreuz. Der Brauch, dass das Kreuz vom Bürgermeister getragen wird, geht zurück auf das Jahr 1382. Damals hatte die Pest alle Geistlichen der Stadt hingerafft und der damalige Bürgermeister hatte die Prozession angeführt.

 

Zurück auf dem Marktplatz dankte Stremlau den Dülmenern, dass sie den Weg des Kreuzes mitgegangen seien. Das Kreuz sei ein Zeichen der Hoffnung. Sie rief die Dülmener auf, in den aktuell schwierigen Zeiten voller Krieg, Vertreibung und Terror zusammenzustehen. „Wir können froh sein, dass wir in Frieden und Freiheit leben. Lassen Sie uns daher die Flüchtlinge weiter mit offenen Armen empfangen“, so Stremlau. Mit einem Wort von Martin Luther endete die Prozession, bevor in St. Viktor und der Christuskirche Gottesdienste gefeiert wurden.