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Impuls im Januar 2014 von Pfarrdechant Markus Trautmann

Jetzt geht‘s los!
Mit der Jahreswende 2013/2014 hören sechs bisherige Dülmener Kirchengemeinden auf zu bestehen und es entsteht die neue Kirchengemeinde St. Viktor mit der gleichnamigen Hauptkirche sowie fünf Filialkirchen.
Das alles ist auf den ersten Blick eine administrative, eine organisatorische Angelegenheit.
Und doch spüren wir alle: Es geht um Identität und um Beheimatung von Menschen. Doch im letzten hängen Identität und Beheimatung nicht an Organisation und Strukturen, so hilfreich diese sein mögen. Geistigen Standort und seelisches Zuhause finden Getaufte, wenn sie „Kirche“ im Wortsinn sind:
Denn das Wort „Kirche“ kommt vom griechischen Wort „kyrios“ (Herr). Wenn Menschen Jesus Christus als ihren Herrn erkennen und lieben und vor den Mitmenschen bezeugen und in seinem Geist handeln, dann sind sie „Kirche“.
Die ersten Christen kannten keine festen Pfarrgrenzen und bestimmte Bauwerke, sondern sie wussten sich als Botschafter ausgesandt und dort am rechten Fleck, „wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind“ (Matthäus 18.20).
Ich wünsche uns, …
… dass wir unsere Ressourcen und Möglichkeiten nutzen, um auch künftig die Freundschaft mit Jesus zu vertiefen und aus seinem Evangelium Kraft und Freude zu schöpfen.
So wie Papst Franziskus im ersten Satz seines Apostolischen Schreiben „Evangelii Gaudium“ sagt:
„Die Freude des Evangeliums erfüllt das Herz und das gesamte Leben derer, die Jesus begegnen. … Mit Jesus Christus kommt immer – und immer wieder – die Freude.“  

Ihr Markus Trautmann
Pfarrdechant