Bericht der Dülmener Zeitung von Marie-Kristin-Kübber 

Pastoralreferent Norbert Thewes hört nach 10 Jahren in St. Joseph auf

Die Fronleichnamsprozession von St. Viktor und St. Joseph war eine ganz besondere. Nach knapp zehn Jahren wurde Norbert Tewes zum Abschluss in der St. Josephskirche als Pastoralreferent feierlich verabschiedet. 
Zuvor waren zahlreiche Katholiken zum Hochamt in St. Viktor zusammengekommen. Gegenstand des gemeinsamen Gottesdienstes war Karl Leisner, der im Konzentrationslager zum Priester geweiht wurde. 
Anschließend marschierten die Gläubigen den Weg über mehrere geschmückte und vorbereitete Stationen wie am Maria-Ludwig-Stift bis zur Josephskirche. Viele Gemeindemitglieder und Weggefährten dankten dort Norbert Tewes für seine Arbeit in der Kirchen-Seelsorge, in der er bei St. Antonius und St. Joseph begonnen hatte. 
Mit seiner ruhigen und ausgeglichenen Art habe er den Glauben vorgelebt, bedankte sich das Seelsorgeteam. 
Als Abschiedsgeschenk hatte sich das Team etwas Besonderes einfallen lassen: Einen „Notfallkorb“ für stressige Tage, in dem sich unter anderem eine Klangschale, Kaffee, Honig und Schokolade befanden - für jede Lebenslage etwas. Dazu gab es ein Erinnerungsalbum der Gemeinden von St. Antonius und St. Joseph. 
„Ein neuer Anfang wartet auf Dich“, blickte Pfarrdechant Markus Trautmann nach vorn. Tewes wird nun in der Seelsorge im Altenheim tätig sein. „Im Namen des Seelsorgeteams wünsche ich Dir Freude und Schaffenskraft sowie Zufriedenheit“, gab Trautmann dem Pastoralreferenten mit auf den Weg. 
Dieser blickte noch einmal zurück: „Vor zehn Jahren habe ich hier das erste Mal in der Josephskirche gestanden. Es waren gute, aber auch durchwachsene Jahre.“ 
Zum Abschied hatte sich auch der Kirchenchor etwas einfallen lassen und sang das Lied „Lichter der Hoffnung“, das ihn in seiner Kirchenzeit stets begleitet habe. „Es ist mein Lieblingslied, mit dem ich in der Gemeinde gewachsen bin“, freute er sich.