Info aus der Dülmener Zeitung von Lina Fromme

Hohen Besuch erhielt am Wochenende die Andheri Kinder- und Leprahilfe, denn der Vorstand konnte Burkhard Wilke (Bundes-Geschäftsführer und wissenschaftlicher Leiter des Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen) in Dülmen willkommen heißen. Der Verein erhielt von ihm erneut vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Frage das Spendensiegel.
„Seit 1992 sind wir ununterbrochen Träger dieser Auszeichnung - das ist schon eine Leistung“, verkündete der Vorsitzende Bernd Schmitz stolz. „Ohne Vertrauen keine Spenden, so ist es nun mal,“ erklärte Schmitz. Das Spendensiegel werde Organisationen verliehen, die den Siegelstandards entsprechen. Einer dieser Standards sei, dass die Spender sichergehen könnten, dass ihr gespendetes Geld satzungsgemäß verwendet wird. „Für viele Spender ist das sehr wichtig bei der Auswahl einer Organisation“ so Schmitz.
In diesem Jahr sei eine „beträchtliche Summe“ zusammengekommen, berichtete der Vorsitzende. Die Spenden reichten hierbei von zwei Euro bis in fünfstellige Bereiche. Genauso verschieden wie die Summen seien auch die Spender - vom Schüler über Familie bis zu Rentnern.
Das Geld gelangt direkt zu den Helpers of Mary, die ihre Stationen in Indien, Kenia und Äthiopien haben. Die Nonnen, die ein Armutsgelübde abgelegt haben, leben vor Ort mit den Menschen in den Slums. Die Andheri-Hilfe setzt sich besonders für die Mädchen in den Ländern ein, es werden Schule gebaut, Kleidung verteilt und den Kindern im Alltag geholfen. „Es ist übermenschlich, was die Schwestern dort leisten“, betonte Bernd Schmitz. Es gebe jedoch immer noch reichlich Handlungsbedarf, und die Dülmener Andheri-Hilfe hofft daher auch weiterhin auf Spenden für ihre Arbeit.