Info vom aus der Dülmener Zeitung von Christoph Falley / Foto: Kirchengemeinde St. Viktor


Zehn Jahre nach der Seligsprechung: Bischof Genn predigt im Festzelt über Anna Katharina Emmerick
IMG 0550Dülmen/Coesfeld
Rund 100 Dülmener machten sich am Sonntag, teils zu Fuß und teils mit dem Fahrrad auf den Weg nach Flamschen zum Geburtshaus von Anna-Katharina Emmerick: Aus Anlass des zehnjährigen Jubiläums ihrer Seligsprechung fand dort eine Festmesse der ebenfalls zehn Jahre alten Anna-Katharina-Gemeinde aus Coesfeld statt.
Bischof Felix Genn sprach in seiner starken Predigt von der Barrierefreiheit des Wortes Gottes, das gerade in der Fähigkeit des intensiven Mitfühlens einer Anna-Katharina Emmerick unsere menschlichen Barrieren überwindet – er rief die zahlreichen Christen im restlos gefüllten Festzelt dazu auf, sich gerade in der aktuellen Weltlage eines extrem bedrohten Friedens diese Fähigkeit zum intensiven Mitfühlen möglichst täglich anzueignen, um auch für scheinbar weit entfernte Krisengebiete Hoffnung und Gebet zu verbreiten.
Nach der Messe gab es vielseitige Gelegenheiten für Coesfelder und Dülmener, miteinander ins Gespräch zu kommen, an den zahlreichen Verpflegungsständen, bei pfiffigen Spielen für die Kinder und beim Besichtigen des Emmerick-Hauses.
Die Chöre der Anna-Katharina-Gemeinde, die den Festgottesdienst mitgestaltet hatten, luden abschließend zu einem offenen Singen mit Liedern aus dem neuen Gotteslob ein, ehe es auf den Heimweg ging.
Die Fußpilger aus St. Viktor nutzten das schöne Wetter für eine ausgiebige Spiel- und Picknickpause an der Berkel, die Radwallfahrer aus Heilig Kreuz, die bereits auf dem Hinweg Stationen an den Kirchen in Merfeld und Lette gemacht hatten, fuhren zurück zur Grabkirche der Emmerick, wo ein festlicher Tag voller Begegnungen und Verbundenheit mit einer Lichtfeier ausklang.