Info aus der Dülmener Zeitung
Seit einigen Wochen setzen die Seelsorgerinnen Schwester Monika und Reinhild Wrublick auf den Stationen der Christophorus-Kliniken an den Standorten Coesfeld und Dülmen Veeh-Harfen ein.
„Mit der Musik der Veeh-Harfe möchten wir unsere seelsorglichen Möglichkeiten ausweiten.“
Schwester Monika:
Das sind vereinfachte Harfen, die durch das Unterlegen von speziellen Notenschablonen von jedem gespielt werden können, ohne dass Vor- oder Notenkenntnisse vorhanden sind.
„Mit der Musik der Veeh-Harfe möchten wir unsere seelsorglichen Möglichkeiten ausweiten und der Seele von schwerkranken, behinderten und sterbenden Patienten Raum geben“, erklärt Schwester Monika Niehues.
Ihre Kollegin Reinhild Wrublick ergänzt: „Wenn Menschen krank werden, leidet nicht ausschließlich der Körper, sondern auch die Seele hat häufig Schweres zu ertragen. Wir wissen, wie sehr ein offenes Herz, offene Ohren und ein richtiges Wort die Situation für einen Moment erträglicher machen können. Wir erleben in derartigen Begleitungen aber auch immer wieder Grenzen und eine große Sprachlosigkeit, gerade auch bei komatösen oder sterbenden Menschen.“ Hier könnte laut Aussage der beiden Seelsorgerinnen der Klang der Veeh-Harfe einsetzen: Die Musik könne sich einen Weg zu den Gefühlen der Patienten eröffnen, schöne Erinnerungen wach rufen und positive Erfahrungen schaffen. Ihr gelinge es, Energien freizusetzen und motivierend zu wirken.
Durch eine großzügige Spende konnten für die Christophorus-Kliniken zwei Veeh-Harfen und einige Noten erworben werden. „In Coesfeld hat der Möbelladen der Caritas die Harfe komplett allein finanziert“, freut sich Schwester Monika. Sie und ihre Kollegin bieten künftig in Absprache auf den verschiedenen Stationen der Christophorus-Kliniken das Harfenspiel für Patienten an.