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Ein Ort zum Wohlfühlen

Info aus der Dülmener Zeitung vom 29.09.2014 von Kristina Kerstan
Strahlende Sonne, blauer Himmel - vielleicht ein Wink von oben, mutmaßte Pfarrer Markus Trautmann. Vielleicht ein Zeichen dafür, dass „der altehrwürdigen Gemeinde Rorup und dem neuen Gemeindehaus eine gute Zukunft bevorsteht“, sagte der Geistliche in seiner Predigt. Im Anschluss an die gut besuchte Festmesse weihte er mit Weihwasser und Weihrauch die Räume des Neubaus neben der St.-Agatha-Kirche ein.
Es passte, dass die Einsegnung des Gemeindehauses am Sonntag mit dem Erntedankfest zusammenfiel. Denn Dankesworte, die gab es viele.
So hob zu Beginn des Festgottesdienstes Robert Wulf vom Verwaltungsrat der Großgemeinde St. Viktor das Engagement von Hermann Richter und Ludger Streyl hervor, die mit fachlichem Wissen und Fingerspitzengefühl die gesamte Bauzeit gut begleitet hätten. Es sei ein Ort entstanden, an dem sich die Gemeinde einfach wohlfühlen könne. Auch den Nachbarn, die den Baulärm monatelang ertragen mussten, dankte Wulf. Dessen eigenen Beitrag am Neubau würdigte wiederum Michael Döveling, Sprecher des Roruper Ortsausschusses. Döveling dankte zudem den Helfern aus den unterschiedlichen Vereinen, die einerseits die Kirche für Erntedank geschmückt hätten, andererseits beim Fest zur Einweihung mit anpackten. So war neben dem Neubau ein Zelt für die Besucher aufgebaut worden.
Die nutzen die Gelegenheit und sahen sich ausgiebig um in den neuen Räumlichkeiten. „Das ist richtig schön geworden“, war dabei ein oft gehörter Kommentar. Auch Pfarrer em. Heinz Golder konnte sich diesem Urteil anschließen. „Das Haus fügt sich sehr gut in die Umgebung ein“, stellte Golder fest, der unmittelbar hinter dem Neubau wohnt. Die leicht versetzten Klinkerreihen würden die Außenfassade gut auflockern, lobte er.
„Es quietscht und knarrt noch in der einen oder anderen Ecke“, machte Michael Döveling klar, alles müsse sich erst noch etwas einspielen. So präsentierten sich die Innenräume, darunter ein großer Gemeindesaal für rund 40 Personen, am Sonntag noch ein bisschen karg. Noch. Denn einige Gäste waren zur Einweihung nicht mit leeren Händen gekommen. So überreichte beispielsweise ein Handwerkerunternehmen eine Pflanze an die Gemeindevertreter, die Landfrauen hatten für die Dekoration zwei große Herzen mitgebracht.