November
So Mo Di Mi Do Fr Sa
27 28 29 30 31 1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30

Gelöbnis mit Unterschrift

Info vom 1. Juli 2014 aus der Dülmener Zeitung von Robert Schüttert

Merfelder Dankprozession wird seit 70 Jahren begangen
Merfeld. Mit einem Festgottesdienst in der St.-Antonius-Kirche startete die große Merfelder Dankprozession. Seit nunmehr 70 Jahren begehen die Merfelder jährlich die Prozession aufgrund eines Gelübdes. Im Zweiten Weltkrieg blieb der Ort von Bombenangriffen und Zerstörung verschont, alle Merfelder gelobten damals mit ihrer Unterschrift, jedes Jahr in einer großen Prozession Gott dafür zu danken.
Von der Antonius-Kirche aus zogen die Gläubigen unter musikalischer Begleitung der von Kantor Thomas Drees geleiteten Chorgemeinschaft und einer Bläsergruppe zum ersten Segensaltar, der Friedenskapelle an der Kirchstraße. Weitere Segensaltäre waren am Friedhof, in der Schlosskapelle am Haus Merfeld und an der Christkönigkapelle an der Rekener Straße.
An der Prozession nahmen auch Fahnenabordnungen der kirchlichen und weltlichen Vereine teil. Das Allerheiligste, die Monstranz, trugen Pfarrer Davis Puthussery und Diakon Robert Schüttert zu den einzelnen Altären und spendeten dort den sakramentalen Segen. Traditionell trugen die Vorstandsmitglieder der Schützenvereine den Baldachin. An den Segensstationen gestalteten verschiedene Gruppen die Feier mit, so die diesjährigen Kommunionkinder mit Pastoralreferentin Ursula Bennecker-Altebockwinkel, die Kindergartenkinder mit ihren Erzieherinnen sowie die Mitglieder der kfd und KAB.
Besonders erfreut waren die zahlreichen Prozessionsteilnehmer darüber, die altehrwürdige Schlosskapelle am Haus Merfeld nach längerer Restaurierungszeit wieder in neuem Glanz zu sehen (DZ berichtete). Mit einem feierlichen Schlusssegen und dem Singen des Antoniusliedes endete die Prozession.