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Regionale gibt Grünes Licht

20.11.2013
Bericht aus der Dülmener Zeitung von Hans-Martin Stief

Logo IGZHaus für alle ist zum Greifen nah

Dülmen. Der Sekt und die alkoholfreie „Regionade“ standen am Mittwoch im Büro von Sozialdezernentin Christa Krollzig schon kalt, als die positive Nachricht vom Lenkungsausschuss der Regionale 2016 eintraf: Das Projekt „Intergeneratives Zentrum (IGZ) - Ein Haus für alle“, das zwischen dem Rathaus und der Viktorkirche realisiert werden soll, hat eine weitere Hürde im Qualifizierungsverfahren genommen.
Positiv bewertet wurde der geplante Begegnungs- und Lernort, an dem unterschiedliche Generationen miteinander in Kontakt kommen und Bildungs- und Freizeitangebote nutzen könnten. „Unser Vorteil ist sicher die zentrale Lage mitten in der Innenstadt“, so Krollzig, die auf eine positive Entscheidung gehofft hatte. Auf eine Belebung der Innenstadt durch das IGZ setzt auch Astrid Wiechers (Fachbereichsleiterin Stadtentwicklung).
„Wir bekommen durch das Haus für alle einen neuen Anlaufpunkt, der den Bereich um das Rathaus auch unabhängig von Ladenöffnungszeiten interessanter macht“, sieht Peter Briewig vom Kirchenvorstand St. Viktor einen weiteren Aspekt der positiven Signale von der Regionale. Ludger Wentingmann (Diakon und IGZ-Beauftragter der Pfarrgemeinde St. Viktor) erwartet durch die geplante intergenerative Arbeit nicht nur wichtige Impulse für Dülmen, sondern für die gesamte Region. „Umso wichtiger wird die Vermittlung der Vision in die Herzen und Köpfe möglichst vieler Menschen.“
Ausruhen nach der positiven Entscheidung des Lenkungsausschussses werden sich die Stadt Dülmen und die Kirchengemeinde St. Viktor nicht, denn bis zur nächsten und dann endgültigen Entscheidung im Herbst 2014 wartet noch einiges an Arbeit. Damit auch Bewohner aus den Ortsteilen das Haus für alle erreichen können, wird ein Mobilitätskonzept ausgetüftelt. „Ob das ein Hol- und Bringdienst oder ein Bürgerbus wird, werden wir noch sehen.“
Damit das IGZ in Dülmen bald auch ein Gesicht bekommt, werden Kirche und Stadt im nächsten Schritt einen sogenannten Realisierungswettbewerb zu Lösung der architektonischen und städtebaulichen Fragestellungen ausloben. Die politischen Gremien der Stadt kommen dann ebenfalls zu Wort. „Der Sitzungskalender ist noch in der Entstehung, aber wahrscheinlich wird das Thema IGZ im März auf die Tagesordnung kommen. Auch eine Sondersitzung des Rates ist möglich“, so Krollzig.
Am kommenden Montag treffen sich die IGZ-Verantwortlichen zu ihrer nächsten Sitzung unter dem Stichwort „Zeitplan“ und am Ende dürften dann auch der schon kalt gestellte Sekt und die Regionade mit den 25 Partnern getrunken werden.